Dieselabgase krebserregend

Laut einer Langzeitstudie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind Dieselabgase wesentlich gesundheitschädlicher als bisher angenommen. Durch die giftigen Abgase wird vor allem das Lungenkrebs- aber auch das Blasenkrebsrisiko erhöht. Die WHO stuft die Dieselabgase in die Gefährdungsklasse von Asbest und Arsen ein.

AbgasanlageDas Gefährdungspotential wurde von der WHO von 2b (potenziell Krebserregend) auf 1 (Schadstoffe wirken beim Menschen bekanntermaßen krebserzeugend) hochgestuft. Christopher Portier, Leiter der IARC-Arbeitsgruppe, sagte: „Der wissenschaftliche Begründung ist schlüssig: Dieselabgase verursachen Lungenkrebs. Der Ausstoß von Rußpartikeln und Schadstoffen sollte daher weltweit verringert werden.“ Die Abgase von Benzin sind weiterhin als wahrscheinlich krebserregend eingestuft, was aber nicht heißt, dass diese nicht genauso krebserregend sind, wie die von Diesel. Es fehlen hierzu aber die Belege.

Gefährdet sind laut WHO vor allem diejenigen, die ständig in der Nähe von Dieselaggregaten arbeiten. Beispielsweise Bauarbeiter oder Kraftfahrer. Bei Ihnen wird das Risiko an Krebs zu erkranken wesentlich höher eingeschätzt als beim Rest der Bevölkerung.

90% der Warentransporte weltweit werden mit Dieselaggregaten bewältigt. Wenn man diese also optimiert und somit den Schadstoffausstoß vermindert kann man diesen weltweit drastisch senken und somit auch das Krebsrisiko mindern.