Neue Getriebe sollen Verbrauch senken

Um die vorgesehenen CO2 höchstwerte der Bundesregierung einhalten zu können, müssen Fahrzeughersteller und Zulieferer nun umdenken. Da die Entwicklung von Akkumulatoren für Elektroautos kaum nennenswerte Fortschritte macht, werden Verbesserungen an den bestehenden Antriebstechniken immer wichtiger. Die Automobilindustrie betont jedoch, dass dies nur eine kurz- oder mittelfristige Lösung des Problems sei.

GangschaltungDoch nicht nur die Motoren selbst werden optimiert. Auch die Getriebe von Kraftfahrzeugen haben ein enormes Einsparpotential. ZF hat daher ein neues 9-Gang Automatikgetriebe entwickelt, welches in Kürze im Range Rover Evoque in Serie gehen soll. Dieses Getriebe soll im Vergleich zum bisher verbauten eine deutliche Einsparung bringen. Dabei muss der Fahrer laut ZF aber weder auf Fahrkomfort noch auf Fahrspaß verzichten.

Hintergründe zur CO2 Einsparung

Im Jahr 2010 beschloss die Bundesregierung im Rahmen ihres Energiekonzeptes den Ausstoß von Treibhausgasemissionen bis zum Jahre 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% zu senken. Dieses Ziel wird als sehr ambitioniert aber dennoch machbar bezeichnet. Durch die bisher angestoßenen Maßnahmen soll bis 2020 bereits eine Minderung um rund 35% erreicht werden. Um das Ziel von 40% zu erreichen sind laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit weitere Klimaschutzmaßnahmen, besonders in den Bereichen Energieeffizienz, Emissionshandel und Verkehr, nötig.

Wirtschaftlicher Erfolg Deutschlands

Laut der Studie „Investitionen in ein Klimafreundliches Deutschland“ sollen durch die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 ca. 500.000 zusätzliche Jobs entstehen. In Deutschland arbeiten zur Zeit ca. 1,8 Millionen Menschen im Bereich Umweltschutz, das sind 4,5% aller Arbeitsplätze Deutschlands, 2004 waren es erst 3,8%.